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Aug 08

Unterlagen für die Baufinanzierung

Für die Bewilligung einer Baufinanzierung benötigt die geldgebende Bank eine ganze Reihe von Unterlagen zur Kreditprüfung. Je schneller diese Unterlagen vollständig vorliegen, desto schneller kann der Kredit zur Baufinanzierung bewilligt werden und desto schneller steht dem Kreditnehmer sein Geld für den Kauf der Immobilie zur Verfügung. Welche Unterlagen genau benötigt werden hängt vom jeweiligen Kreditgeber ab, einige Nachweise werden jedoch bei allen benötigt

Persönliche Unterlagen des Kreditnehmers

Unterlagen Baufinanzierung

Unterlagen für die Baufinanzierung
Foto: plumbe / pixelio.de

Wer eine Baufinanzierung abschließen möchte, der muss seine Vermögens- und Einkommensverhältnisse für die finanzierende Stelle nachweisen und hierfür einige Unterlagen bereitstellen.

Die wichtigsten Einkommensnachweise sind für Angestellte und Beamte die aktuellen Gehaltsabrechnungen der letzten drei Monate bzw. die letzte Bezügemitteilung sowie der letzte Einkommenssteuerbescheid. Außerdem müssen weitere Einnahmen wie zum Beispiel Mieteinnahmen oder Einnahmen aus Verpachtungen nachgewiesen werden.

Neben den Einnahmen sind für die Bewilligung einer Baufinanzierung auch die aktuellen Zahlungsverpflichtungen nachzuweisen. Hierzu zählen zum Beispiel Unterhaltszahlungen oder anderweitige laufende Kreditverpflichtungen.

Zu den persönlichen Unterlagen zählt auch eine Aufstellung des vorhandenen Eigenkapitals, das für den Erwerb der Immobilie verwendet werden soll. Dies wird je nach Art des Eigenkapitals mittels Kontoauszügen, Sparbüchern oder Depotauszügen nachgewiesen.

Objektunterlagen

Beim Erwerb oder Neubau einer Immobilie müssen der Bank neben den Einkommens- und Vermögensverhältnissen auch die wichtigsten Daten über das Objekt mitgeteilt werden. Die Art und der Umfang der Unterlagen unterscheiden sich dabei je nach Objektart. Für den Kauf einer Eigentumswohnung werden andere Nachweise benötigt, als beim Neubau eines Hauses.

In jedem Fall ist ein Grundbuchauszug vorzulegen, der nicht älter als 6 Monate sein darf. Auch ein Lageplan und ein Grundriss sowie eine Wohn- und Nutzflächenberechnung sind in jedem Fall beizufügen. Ein Gebäudeversicherungsnachweis und eine Aufstellung der anfallenden Kosten möglichst mittels Kostenvoranschlägen sind ebenfalls obligatorisch. Eine Kopie des notariell beglaubigten Kaufvertrags bzw. eventuell ein Entwurf des Kaufvertrags zählen ebenfalls zu den wichtigsten Unterlagen. Objektfotos sind ebenfalls Teil der Mindestvorlage.

Beim Kauf eines Hauses muss man zusätzlich die Kopie der Baubeschreibung bei Bestandsimmobilien bzw. die Kopien der Baupläne und Baugenehmigung bei Neubauten vorlegen. Hier ist außerdem noch eine Gesamtkostenaufstellung inklusive einem Nachweis über die Eigenleistungen erforderlich.

Beim Erwerb einer Eigentumswohnung ist die Teilungserklärung bzw. der Teilungsplan den Unterlagen beizufügen, aus dem hervorgeht, welche Teile des Gebäudes dem Wohnungseigentümern zugeordnet sind und welche der Eigentümergemeinschaft zusammen gehören.

Bei Immobilien mit Erbbaurecht ist außerdem der entsprechende Erbpachtvertrag Teil der benötigten Bankunterlagen. Soll die Immobilie vermietet werden und sind bereits Mietverträge vorhanden, müssen diese ebenfalls mit eingereicht werden.


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