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Jul 24

Keine Immobilienblase in Deutschland

Nach Einschätzung des Ausschusses für Finanzstabilität ist in Deutschland derzeit keine Immobilienblase zu befürchten. In ihrem Bericht vom März 2014 weist der Ausschuss jedoch auf eine Reihe von Risiken hin, die sich negativ auf die Finanzstabilität auswirken.

Die allgemein feststellbare Preisdynamik in den deutschen Städten mit Preiserhöhungen, steigender Verschuldung sowie lockereren Kreditbedingungen habe sich verfestigt und nicht weiter beschleunigt. Es gäbe einen moderaten Anstieg von Wohnungsbaukrediten, sowohl bei Privathaushalten, als auch bei Unternehmen. Von einer destabilisierenden Dynamik könne derzeit keine Rede sein.

Negative Faktoren, die das Risiko eines instabilen Wohnimmobilienmarktes erhöhen, seien aber trotzdem vorhanden. Hierzu zählen nach Angabe des Ausschusses Risiken durch die europäische Schuldenkrise und auch die international „zunehmende Bedeutung von Schattenbanken“. Niedrige Zinsen wirken sich außerdem negativ auf die Erträge der Banken aus.

Der Ausschuss gab außerdem die Empfehlung, Risiken durch Lebensversicherungen abzudecken und vermehrt Vorsorge zu betreiben. Hierdurch sollten Ausfallrisiken abgefangen und die Banken entlastet werden. Es bestehe ansonsten die Gefahr, dass Banken, im Bestreben höhere Renditen zu erzielen, immer größere Risiken eingingen.


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